Hi Alex,
ich arbeite ausschließlich mit Punktwolken als Basis bzw. „Grundriss“. Das funktioniert mit HiCAD auch sehr gut.
Die Punktwolken werden bei uns mit dem Focus S70 und Focus X130 der Firma Faro aufgenommen. Die Verarbeitung der Rohdaten und Scans erfolgt mittels Recap Pro von Autodesk. Die zugeschnittenen Wolken exportiere ich im .e57 Format, welches ich anschließend mit dem integrierten Konverter von HiCAD in das benötigte Format bringe.
Ich habe ebenfalls einige Tests mit dem iPhone 13 Pro durchgeführt, was grundsätzlich auch gut klappt. Es kommt jedoch darauf an, wie genau das Produkt am Ende sein soll. Für ein grobes Aufmaß und Orientierung sind die Punktwolken vom iPhone in Ordnung, aufgenommen mit der App Scaniverse.
Die Vermessung eines kleinen Friedhofs hat mit dieser Methode sehr gut funktioniert, da der geforderte digitale Gräberplan Abweichungen von bis zu 15cm erlaubt hat.
Sobald es jedoch etwas genauer werden soll, wird es schwierig. Im Stahl-/Metallbaubereich, in dem ich sehr viele Konstruktionen anfertige, reichen diese Toleranzen für unsere Ansprüche nicht mehr aus. Es unterscheidet sich auch von App zu App und der Geschwindigkeit, mit der die iPhone Scans aufgenommen werden.
Im Landschaftsbau bzw. Gewerbe scheint diese Methode immer geläufiger zu werden.
Gerne kann ich ein paar Screenshots oder Videos zukommen lassen.
Das Modul Punktwolke liegt bei etwa 2300€.
Gruß,
Michael